Dekrete aus Kabul, Dialoge in Genf
Fünf Jahre nach der Rückkehr der Taliban erklärte eine Vertreterin der Zivilgesellschaft vor dem UN-Sicherheitsrat, in Afghanistan sei es inzwischen ein Verbrechen, eine Frau zu sein. In Genf bitten Nichtregierungsorganisationen den Menschenrechtsrat, wenigstens weiter darüber zu reden: das Mandat des Sonderberichterstatters verlängern, die Dialoge fortführen, den Untersuchungsmechanismus in Gang setzen. Der Sonderberichterstatter selbst darf das Land seit 2024 nicht mehr betreten.
